Don’t Break the Chain …. mit Things

Don’t Break the Chain ist eine Methode, die helfen will an etwas dran zu bleiben; das kann alles sein, was regelmäßige Beschäftigung erfordert: ein Instrument oder eine Sprache lernen, ein Buch schreiben, Sport – ganz egal.

Die Methode ist so einfach wie alt: häng einen großen Kalender auf und mache an jedem Tag ein dickes rotes Kreuz, an dem du an deiner Aufgabe gearbeitet hast. Halten wir ein paar Tage durch, entsteht auf dem Kalender eine Kette aus roten Kreuzen. Diese Kette nicht zu unterbrechen soll die Motivation steigern. Je länger die Kette wird, desto mehr Widerstand baut sich auf, sie zu durchbrechen. Soweit jedenfalls die Idee dahinter.

Da Wandkalender und rote Stifte nicht so recht in unseren Workflow passen – wer hat schon immer seinen Kalender dabei? – hat aaalsubaie  sich entschlossen, Things zu nutzen, um die Kreuzchen für ihn in iCal zu machen. Seine Aufgaben erledigt er sowieso mit Things, also musste nur noch der Kalender über seine vollbrachten Leistungen informiert werden. Mit ein paar Zeilen AppleScript war das auch schnell geschafft. Jetzt muss nur noch eine wiederholende Aufgabe eingerichtet und mit dbc (für Don’t Break the Chain) getagged werden. Wird solch eine Aufgabe als erledigt ins Log geschoben und das AppleScript gestartet, erzeugt dieses einen Eintrag im Kalender.

Bildschirmfoto 2013-07-23 um 19.56.57

Das Script ist über den Artikel im Things-Forum zu finden. Eine für das Deutsche leicht angepasste Version kann hier geladen werden. Das Script muss lediglich in den Script-Ordner von Things kopiert werden. Aufgerufen wird es dann über das Scriptmenü.

Das Script im Things Script-Menü

Das Script im Things Script-Menü

3 Responses to Don’t Break the Chain …. mit Things

  1. Wolfgang sagt:

    Die Idee ist gut, aber ich bin schon alt und konservativ – ich probier es mit dem Papierkalender🙂

    Liebe Grüsse,
    Wolfgang

    • sbraun58 sagt:

      Was immer am besten für dich funktioniert🙂 Mich fasziniert immer wieder die Einfachheit, mit der sich verschiedene Applikationen verknüpfen lassen. Jede dieser Verknüpfungen ermöglicht wieder Anwendungen, die über den ursprünglichen Zweck hinaus gehen.

      Das wurde ja bei Unix mit dem pipe Konzept sehr konsequent und elegant umgesetzt.

      Liebe Grüße,
      Stefan

  2. Pingback: Don’t Break the Chain – Nachtrag | Denkenswert

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