Karten in Trello via Email erzeugen

Bei den Trello-Entwicklern geht es offensichtlich gerade sehr geschäftig zu. Das liegt sicher zumindest zum Teil an den „Internals“, die zur Zeit dort arbeiten. Einer davon hat nun eine neue Funktion bereitgestellt, mit deren Hilfe sich Karten in einem Board via Email anlegen lassen.

Um Emails an ein Board senden zu können, muss zuerst dessen Email-Adresse bekannt sein. Diese ist in den Einstellungen des Boards zu finden (Settings / Email Settings …). Bild 1 zeigt den Dialog für die Einstellungen. Neben der Adresse lässt sich die Liste einstellen, zu der die neue Task hinzugefügt werden soll, sowie die Position in der Liste – oben oder unten.

Die Email-Adresse lässt man sich am besten schicken (link unter dem Adressfeld). Die zugesandte mail enthält dann bereits eine vcard, die sich direkt in die Kontakte übernehmen lässt. So ist die Adresse immer griffbereit.

Der Titel der Karte ergibt sich automatisch aus dem Betreff der Email, der Text landet in der Beschreibung. Mit @<Name> können automatisch Kollegen der neuen Karte zugeordnet werden. Auf ähnliche Weise lassen sich auch Labels festlegen, dazu wird die Nummer oder der Text des Labels mit einem #<Label> in die Email geschrieben, z.B. #2 oder #Wichtig. @Name und #<Label> müssen im Betreff oder in einer eigenen Zeile im Text stehen. Sie werden nicht in den Titel der Karte übernommen. @<Name> ist der Name, wie er auch für Referenzen in Kommentaren benutzt werden kann, z.B. @vornamenachname.  Email-Anhänge werden auf die Karte übernommen.

Ein schönes Feature, mit dem auch Leute Karten anlegen können, die nicht direkt mit dem Board arbeiten. So könnten zum Beispiel Anwender eines Produkts neue Features vorschlagen oder Fehler melden. Auch wenn aus einem Email-Austausch eine Task entsteht, lässt sich dafür mit einem forward schnell und einfach eine Karte erzeugen.

Der Original-Blogartikel kann hier gefunden werden.

Bild 1 - Einstellungen Email

Bild 1 – Einstellungen Email

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Neue Trello Features – Power-Ups

Trello hat einen neuen Menüpunkt für ein Board: die sogenannten Power-Ups. Hinter diesem Menüpunkt steckt ein Dialog (siehe Bild 1), der die Konfiguration verschiedener Features erlaubt. Diese Features sind nicht direkt sichtbar, weil damit gerechnet wird, dass sie nur für einen Teil der Anwender von Interesse sein werden. Damit soll die Oberfläche weiterhin klar und einfach benutzbar bleiben. Aus diesem Grund wurde auch die bereits seit längerer Zeit vorhandene Funktion zum Abstimmen über eine Task in die Power-Ups verschoben. Bei Bedarf kann sie dort eingeschaltet werden, sonst ist sie aus dem Weg.

Eines der neuen Features ist eine Kalenderanbindung.  Damit lassen sich alle Tasks eines Boards, die ein Datum zugewiesen haben, in einem Kalender im Browser darstellen. im Kalender kann eine Task dann auch per Drag and Drop auf einen anderen Tag verschoben werden. Bild 2 zeigt einen screenshot dazu.

Neben diesem ‚eingebauten‘ Kalender bietet Trello einen Kalender-Feed an, der es erlaubt die Tasks auch im Mac-Kalender zu importieren (siehe Bild 3). Der Import in den OS X-Kalender erfolgt einfach über ⌥⌘S und das Kopieren der URL (siehe Bilder 4 und 5). Damit erscheint in der Kalenderansicht ein neuer Kalender mit dem Namen des Boards. Kalendername und Farbe kann natürlich wie gewohnt angepasst werden.

Ein weiteres neues Feature stellt das Alter der Tasks auf dem Board graphisch dar. Je länger eine Karte nicht mehr angefasst wurde, desto mehr verblasst sie auf dem Bildschirm. Dabei gibt es feste Abstufungen von 1, 2, und 4 Wochen. Neben dem Verblassen gibt es auch einen Modus, der die Karten vergilben und verschleissen lässt. Bild 6 zeigt die beiden Einstellungen.

Jedes Feature ist pro Board einstellbar. Solche Features komplett abschalten zu können ist sicher eine gute Idee. Jetzt bleibt abzuwarten, was sich hier in Zukunft noch tun wird.

 

Bild 1 - Power-Ups

Bild 1 – Power-Ups

Bild 2 – Screenshots Kalenderansicht

Bild 2 - Einstellungen

Bild 3 – Einstellungen

Bild 4 - Menü Kalenderabonnement

Bild 4 – Menü Kalenderabonnement

Bild 5 - Eingabedialog für Kalenderfeed

Bild 5 – Eingabedialog für Kalenderfeed

Bild 6 - Kartenalterung

Bild 6 – Kartenalterung

 

Don’t Break the Chain …. mit Things

Don’t Break the Chain ist eine Methode, die helfen will an etwas dran zu bleiben; das kann alles sein, was regelmäßige Beschäftigung erfordert: ein Instrument oder eine Sprache lernen, ein Buch schreiben, Sport – ganz egal.

Die Methode ist so einfach wie alt: häng einen großen Kalender auf und mache an jedem Tag ein dickes rotes Kreuz, an dem du an deiner Aufgabe gearbeitet hast. Halten wir ein paar Tage durch, entsteht auf dem Kalender eine Kette aus roten Kreuzen. Diese Kette nicht zu unterbrechen soll die Motivation steigern. Je länger die Kette wird, desto mehr Widerstand baut sich auf, sie zu durchbrechen. Soweit jedenfalls die Idee dahinter.

Da Wandkalender und rote Stifte nicht so recht in unseren Workflow passen – wer hat schon immer seinen Kalender dabei? – hat aaalsubaie  sich entschlossen, Things zu nutzen, um die Kreuzchen für ihn in iCal zu machen. Seine Aufgaben erledigt er sowieso mit Things, also musste nur noch der Kalender über seine vollbrachten Leistungen informiert werden. Mit ein paar Zeilen AppleScript war das auch schnell geschafft. Jetzt muss nur noch eine wiederholende Aufgabe eingerichtet und mit dbc (für Don’t Break the Chain) getagged werden. Wird solch eine Aufgabe als erledigt ins Log geschoben und das AppleScript gestartet, erzeugt dieses einen Eintrag im Kalender.

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Das Script ist über den Artikel im Things-Forum zu finden. Eine für das Deutsche leicht angepasste Version kann hier geladen werden. Das Script muss lediglich in den Script-Ordner von Things kopiert werden. Aufgerufen wird es dann über das Scriptmenü.

Das Script im Things Script-Menü

Das Script im Things Script-Menü

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