Neue Trello Features – Power-Ups

Trello hat einen neuen Menüpunkt für ein Board: die sogenannten Power-Ups. Hinter diesem Menüpunkt steckt ein Dialog (siehe Bild 1), der die Konfiguration verschiedener Features erlaubt. Diese Features sind nicht direkt sichtbar, weil damit gerechnet wird, dass sie nur für einen Teil der Anwender von Interesse sein werden. Damit soll die Oberfläche weiterhin klar und einfach benutzbar bleiben. Aus diesem Grund wurde auch die bereits seit längerer Zeit vorhandene Funktion zum Abstimmen über eine Task in die Power-Ups verschoben. Bei Bedarf kann sie dort eingeschaltet werden, sonst ist sie aus dem Weg.

Eines der neuen Features ist eine Kalenderanbindung.  Damit lassen sich alle Tasks eines Boards, die ein Datum zugewiesen haben, in einem Kalender im Browser darstellen. im Kalender kann eine Task dann auch per Drag and Drop auf einen anderen Tag verschoben werden. Bild 2 zeigt einen screenshot dazu.

Neben diesem ‚eingebauten‘ Kalender bietet Trello einen Kalender-Feed an, der es erlaubt die Tasks auch im Mac-Kalender zu importieren (siehe Bild 3). Der Import in den OS X-Kalender erfolgt einfach über ⌥⌘S und das Kopieren der URL (siehe Bilder 4 und 5). Damit erscheint in der Kalenderansicht ein neuer Kalender mit dem Namen des Boards. Kalendername und Farbe kann natürlich wie gewohnt angepasst werden.

Ein weiteres neues Feature stellt das Alter der Tasks auf dem Board graphisch dar. Je länger eine Karte nicht mehr angefasst wurde, desto mehr verblasst sie auf dem Bildschirm. Dabei gibt es feste Abstufungen von 1, 2, und 4 Wochen. Neben dem Verblassen gibt es auch einen Modus, der die Karten vergilben und verschleissen lässt. Bild 6 zeigt die beiden Einstellungen.

Jedes Feature ist pro Board einstellbar. Solche Features komplett abschalten zu können ist sicher eine gute Idee. Jetzt bleibt abzuwarten, was sich hier in Zukunft noch tun wird.

 

Bild 1 - Power-Ups

Bild 1 – Power-Ups

Bild 2 – Screenshots Kalenderansicht

Bild 2 - Einstellungen

Bild 3 – Einstellungen

Bild 4 - Menü Kalenderabonnement

Bild 4 – Menü Kalenderabonnement

Bild 5 - Eingabedialog für Kalenderfeed

Bild 5 – Eingabedialog für Kalenderfeed

Bild 6 - Kartenalterung

Bild 6 – Kartenalterung

 

Projektbezogen Zeiten erfassen mit Projekt Tracker

Es ist immer mal wieder interessant zu wissen, wie viel Zeit in ein Projekt einfließt; sei es für die Abrechnung, oder einfach um ein Gefühl dafür zu bekommen. Für die Zeiterfassung gibt es bereits eine Reihe von Werkzeugen. Trotzdem will ich hier Project Tracker vorstellen, weil die App einfach und ohne viel Aufwand gute Ergebnisse bringt.

Die App hängt sich in die Menüleiste ein und ist von dort aus komplett steuerbar (siehe Bilder 1 und 2).

Der erste Schritt zur Nutzung ist das Anlegen eines Projekts, bei Bedarf mit Teilprojekten. Dies lässt sich einfach mit dem Projekteditor machen (siehe Bild 3). Dabei kann für jedes Projekt angegeben werden wie genau die Zeit erfasst und abgerechnet werden soll. So kann eine minimale Dauer und die Auflösung für die Zeiterfassung angegeben werden. Außerdem lässt sich ein Stundensatz angeben.

Beginnt man die Arbeit wird einfach das entsprechende Projekt ausgewählt und die Zeiterfassung gestartet. In der Menüzeile ist das Projekt zusammen mit der gerade laufenden Zeit zu sehen. Hier kann auch die bereits für diesen Tag aufgelaufene Gesamtzeit angezeigt werden. Dies ist in den Einstellungen wählbar (siehe Bild 4).

Hat man einmal vergessen die Zeiterfassung zu aktivieren, können auch nachträglich Einträge erzeugt werden. Dazu gibt es auch einen speziellen Dialog (siehe Bild 5).

Um schließlich einen Überblick über die Aufwände zu bekommen, gibt es natürlich auch einen Report (siehe Bild 6).

Für die Zeiterfassung im Büro funktioniert Project Tracker sehr gut. Ist man häufig unterwegs empfehlen sich natürlich eher Anwendungen, die auch auf mobilen Geräten verfügbar sind.

Project Tracker ist für 89ct im Mac App Store zu haben.

Ansicht in Menüleiste

Bild 1 – Ansicht in Menüleiste

action dialog

Bild 2

Project editor

Bild 3 – Anlagen von Projekten

Preferences

Bild 4 – Einstellungen

Add dialog

Bild 5 – Dialog zum Nachtragen von Aufwänden

Bild 6 - Report

Bild 6 – Report

Update Priority Matrix

Mit der Version 1.5 enthält Priority Matrix eine sogenannte Master-List, die Tasks aus allen Projekten zusammenfasst. Diese ist sowohl auf dem Mac als auch auf  iPad verfügbar (andere Varianten setze ich nicht ein). Damit ist es nun einfacher möglich, das Werkzeug zur Planung zu verwenden, wenn mit mehreren Projekten gearbeitet wird.

Mit dem Icon  wird die Master-List aktiviert, auf dem Mac geht das auch mit ⇧⌘-M. Bild 1 zeigt den Dialog mit der Liste. Es werden sieben Ansichten unterstützt: Überfällig (overdue), Heute (today), diese Woche (this week), und je eine Ansicht für die vier Quadranten (Q1 – Q4). Innerhalb jeder Ansicht werden die Einträge nach Projekten geordnet gelistet.

Nutzt man die Quadranten immer für Prioritäten, also im Sinne der Eisenhower-Matrix, sind diese Ansichten sehr praktisch. Weicht man davon allerdings ab, passen die Ansichten nicht mehr so gut. Haben wir zum Beispiel ein Projekt für eine SWOT-Analyse benutzt, tauchen die dort eingetragenen Punkte natürlich in den Quadranten Q1 – Q4 auf. Das ist nicht unbedingt sinnvoll.

Master-List

Bild 1 – Master-List

Etwas störend ist das Verhalten der Anwendung, wenn man im Vollbildmodus die Master-List aufruft: das Fenster mit der Liste wird nicht im Vollbildmodus angezeigt, sondern als Dialog. Nach dem Schließen kehrt die Anwendung dann wieder zum Vollbildmodus zurück. Das ist etwas irritierend.

Ich werde weiterhin für mein Taskmanagement Things verwenden. Priority Matrix schätze ich nach wie vor für SWOT-Analysen.

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