Don’t Break the Chain – Nachtrag

Vor einigen Wochen hatte ich einen Artikel zum Thema Don’t Break the Chain geschrieben. Dieser Artikel verwies auf ein AppleScript, mit dessen Hilfe sich Tasks aus Things übernehmen lassen. Leider waren darin Fehler enthalten. Ein Fehler konnte dazu führen, dass einige Einträge nicht übernommen wurden. Ein zweiter Fehler erzeugte ein Duplikat eines Kalenders, falls die Kalenderapplikation vorher noch nicht gestartet war.

In der aktuellen Version sind beide Fehler behoben.

Ist eines dieser Probleme aufgetreten, bitte die neue Version installieren und laufen lassen. Damit werden die fehlenden Einträge nachgetragen. Kalenderduplikate können einfach gelöscht werden.

 

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Don’t Break the Chain …. mit Things

Don’t Break the Chain ist eine Methode, die helfen will an etwas dran zu bleiben; das kann alles sein, was regelmäßige Beschäftigung erfordert: ein Instrument oder eine Sprache lernen, ein Buch schreiben, Sport – ganz egal.

Die Methode ist so einfach wie alt: häng einen großen Kalender auf und mache an jedem Tag ein dickes rotes Kreuz, an dem du an deiner Aufgabe gearbeitet hast. Halten wir ein paar Tage durch, entsteht auf dem Kalender eine Kette aus roten Kreuzen. Diese Kette nicht zu unterbrechen soll die Motivation steigern. Je länger die Kette wird, desto mehr Widerstand baut sich auf, sie zu durchbrechen. Soweit jedenfalls die Idee dahinter.

Da Wandkalender und rote Stifte nicht so recht in unseren Workflow passen – wer hat schon immer seinen Kalender dabei? – hat aaalsubaie  sich entschlossen, Things zu nutzen, um die Kreuzchen für ihn in iCal zu machen. Seine Aufgaben erledigt er sowieso mit Things, also musste nur noch der Kalender über seine vollbrachten Leistungen informiert werden. Mit ein paar Zeilen AppleScript war das auch schnell geschafft. Jetzt muss nur noch eine wiederholende Aufgabe eingerichtet und mit dbc (für Don’t Break the Chain) getagged werden. Wird solch eine Aufgabe als erledigt ins Log geschoben und das AppleScript gestartet, erzeugt dieses einen Eintrag im Kalender.

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Das Script ist über den Artikel im Things-Forum zu finden. Eine für das Deutsche leicht angepasste Version kann hier geladen werden. Das Script muss lediglich in den Script-Ordner von Things kopiert werden. Aufgerufen wird es dann über das Scriptmenü.

Das Script im Things Script-Menü

Das Script im Things Script-Menü

Things – lokale Synchronisation

Nach dem lange erwarteten Cloud-Sync legt Cultured Code mit dem letzten Update (Version 2.01) gleich noch mit einer lokalen Synchronisation nach.

Hatte man Things auf mehreren Geräten gleichzeitig geöffnet, wurden Änderungen bisher nicht direkt auf allen Geräten sichtbar. Die Cloud-Synchronisation braucht einen Anstoß, um nach Änderungen zu schauen. Ist man einfach in der Anwendung und tut nichts, werden deshalb keine Abfragen in die Cloud gemacht. Das ist auch sinnvoll, da ansonsten Energie und Bandbreite verbraucht würden, nur um solch einen seltenen Fall abzudecken.

Die neue Funktionalität geht jetzt den umgekehrten Weg: wird eine Änderung gemacht, wird diese nicht nur in die Cloud geschoben, sondern es wird auch eine Nachricht in das lokale Netzwerk abgesetzt; darin wird ein Hinweis auf die Änderung verschlüsselt übermittelt. Things auf anderen Geräten kann dann direkt seine Datenbank aktualisieren.

Öffnet man also Things zum Beispiel auf einem iPhone und einem Mac, werden Änderungen jetzt (fast) sofort auf beiden Geräten sichtbar. Sicher keine lebensnotwendige Funktion, aber manchmal doch ganz nützlich.

Hier noch der link zum Originalartikel von Cultured Code.

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