Scapple ist jetzt verfügbar

Nach den ausgiebigen Beta-Tests ist Scapple jetzt als Produkt verfügbar. Für knapp 15€ kann Scapple bei Literature & Latte herunter geladen werden. Gegenüber der letzten Beta haben sich nur ein paar Kleinigkeiten geändert.

Die Flexibilität, die Scapple bietet, und auch die Umsetzung machen die Verwendung zum Vergnügen. Gegenüber einer klassischen Mindmap erlaubt Scapple wesentlich bessere Möglichkeiten und Freiräume zur Strukturierung.  Die optischen Gestaltungsmöglichkeiten lassen das Ergebnis darüber hinaus nicht nur gut aussehen, sondern tragen auch wesentlich zur Übersichtlichkeit und Klarheit bei.

Legt man – neben der Funktionalität – auch Wert auf Ästhetik, ist Scapple einfach ein Muss 🙂

 

Scapple maps verlinken

Beim Arbeiten mit Mind Maps oder eben auch Scapple, kommt manchmal der Punkt, an dem die Map so groß wird, dass Teile davon in eigene Dokumente ausgelagert werden müssen. In anderen Fällen existieren vielleicht bereits Dateien, die verlinkt werden sollen.

In Scapple funktioniert das folgendermaßen:

Ein Stück Text in der Map wird selektiert. Mit Edit / Edit Link… (oder ⌘-L) wird ein Dialog geöffnet. In das Eingabefeld dieses Dialogs zieht man nun mit der Maus die gewünschte Datei. Dabei wird automatisch der Dateiname in das Feld eingetragen.

Um nun einen funktionsfähigen link zu bekommen, muss vor diesen Namen noch file:// gehängt werden. Nach dem Bestätigen des Dialogs wird der selektierte Text nun als link (blau und unterstrichen) dargestellt. Mit einem Klick auf den link öffnet sich die angehängte Datei.

Ein kleines Problem gibt es allerdings. Da dies ’nur‘ die generische Methode der Verlinkung ist, sind generell mehrere Klicks nötig:

  • der erste Klick selektiert den Knoten
  • der zweite Klick selektiert den Text
  • und der dritte Klick löst dann den link aus.

Ist der Knoten, bzw. der Text bereits selektiert, entfallen die entsprechendenKlicks natürlich.

Vielleicht wird es in einer späteren Version einmal eine spezifische Funktion geben, die das Verfahren etwas vereinfacht. Aber so kann man bereits jetzt eine weitere Verknüpfungsebene in seinen Maps nutzen.

Verlinken zu einer weiteren Scapple-Map

Verlinken zu einer weiteren Scapple-Map

Thanks for this tip, Keith!

 

Scapple – don’t call it brainstorming tool!

Beim sammeln von Ideen nutzen wir oft einfach ein Stück Papier oder einen MindMapper. Der Vorteil von MindMappern ist die Möglichkeit zur Strukturierung – allerdings erlauben MindMaps lediglich eine Baumstruktur. Papier lässt dafür beliebige Verbindungen zwischen Notizen zu. Dafür wird es leicht unübersichtlich, weil zu Beginn nicht klar ist, wie sich das Gestrüpp aus Notizen und Querverbindungen entwickeln wird – genau deshalb machen wir schließlich diese Arbeit. Außerdem lässt sich ein Stück Papier nicht gut weiter verarbeiten und verteilen.

Scapple verbindet die Vorteile beider Ansätze. Es ermöglicht die freie Platzierung von Notizen, Bildern und Dokumenten auf einem virtuellen Blatt. Zwischen diesen ‚Knoten‘ können dann beliebige Verbindungen hergestellt werden. Neben einfachen Verbindungslinien gibt es gerichtete und bidirektionale Verbindungen. Das virtuelle Blatt passt seine Größe an die Erfordernisse an und Knoten lassen sich auch beliebig verschieben.

Auszug aus einer Scapple-Map

Auszug aus einer Scapple-Map

Zur Zeit läuft die zweite Beta-Testphase. Scapple stammt vom Scrivener Entwickler und bietet auch eine Schnittstelle zur Übernahme der erarbeiteten Map in das Corkboard von Scrivener.

Warum aber dieser Titel? Keith hasst den Begriff ‚Brainstorming‘: „If I didn’t hate the word „brainstorming“ so much, I’d probably call it brainstorming software.“ 😉

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