DEVONthink 2.6

Eine neue Version von DEVONthink ist verfügbar. DEVONthink 2.6 bringt neben der Vorbereitung auf Apples Maverick und Fehlerbehebungen auch ein paar neue Features mit.

Für mich interessant sind vor allem:

  • Unterstützung von Markdown
  • Der automatische update indizierter Ordner
  • Formatierte Notizen

Markdown kann jetzt in DEVONthink mittels Darstellung -> Beste Alternative, bzw. ⌥⌘P, als HTML dargestellt werden. Das spart den Aufruf von Marked, oder einem entsprechenden Markdown Editor.   ⌥⌘P schaltet auch wieder zurück in die Markdown-Ansicht.

Indiziere Ordner mussten bisher immer mittels Ablage -> Indizierte Objekte aktualisieren, bzw. ⌥⌘S, aktualisiert werden. Dies geschieht jetzt automatisch beim Öffnen des Ordners. Dabei wird allerdings nur der aktuelle Ordner aktualisiert, nicht die gesamte Hierarchie im Falle verschachtelter Ordner. Das reicht natürlich aber auch aus, da der Inhalt untergeordneter Ordner sowieso nicht sichtbar ist.

Formatierte Notizen sind neu. Sie werden wohl das Mittel sein, um in DEVONthink to go 2.x formatierte Texte zu schreiben. In DEVONthink schreibt man seinen Text dabei wie für RTF, kann also mit ⌘B ein Stück Text fett darstellen, oder mit ⌘I kursiv. Hinter den Kulissen erzeugt DEVONthink allerdings HTML code. Damit werden Formatierte Notizen auch in TextEdit und anderen Editoren richtig dargestellt, die mit HTML umgehen können.

Bild 1 zeigt eine formatierte Notiz in DEVONthink und das erzeugte HTML.

In DEVONthink to go formatierte Notizen – hier im allgemeinen Sinne – anlegen zu können, ist eine lang erwartete Funktionalität. Ein kleiner Wermutstropfen ist die Einführung eines weiteren Dateiformats für Notizen neben RTF. Notwendig wurde dies wohl wegen fehlender RTF-Unterstützung in iOS. HTML ist natürlich gut eingeführt und breit unterstützt; damit grundsätzlich eine gute Wahl. Außerdem wird der Wermutstropfen dadurch versüßt, dass Texte reibungslos zwischen RTF und Formatierter Notiz hin und her kopiert werden kann. Also alles halb so wild.

Damit überwiegt klar die Vorfreude auf DEVONthink to go 2.0 🙂

Formatierte Notiz

Bild 1 – Formatierte Notiz

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Unclutter für einen aufgeräumten Desktop

Dokumente, die ‚in Reichweite‘ sein sollen, werden gerne einfach mal auf den Desktop abgelegt – wie im ‚richtigen‘ Leben eben auch. Das ist erst einmal ganz praktisch. Allerdings sind diese Dokumente jetzt auch immer vor Augen – auch, wenn wir uns gerade gar nicht damit beschäftigen wollen. Das lenkt ab.

Ein praktisches kleines Tool namens Unclutter kann hier Abhilfe schaffen: es bietet dafür einen Ordner an, der bei Bedarf durch ein kurzes Wischen über Maus oder Trackpad eingeblendet werden kann. Damit lassen sich Dokumente schnell finden, sind aber trotzdem aus dem Weg.

Neben diesem praktischen Ordner, bietet Unclutter auch einen kleinen Editor, der auf die gleiche Weise zum Vorschein gebracht wird und schnelle Notizen  ermöglicht. Ebenfalls praktisch.

Darüber hinaus gibt es noch ein kleines Fenster mit dem Inhalt der Zwischenablage. Dafür habe ich allerdings noch keine rechte Verwendung gefunden. Hilfreicher wäre hier eine Historie der Zwischenablage, mit der auf die letzten Einträge zugegriffen werden könnte.

Der Screenshot unten zeigt Unclutter nach dem Aufklappen.

Bei Bedarf lassen sich die einzelnen Teile – Ordner, Notizblock und Zwischenablage – auch ‚abreißen‘ und als eigenständige Fenster nutzen. Schließt man sie, werden sie automatisch wieder in Unclutter ‚eingebaut‘.

Fazit: Unclutter ist ein wirklich hilfreiches kleines Werkzeug.

Unclutter in Aktion

Unclutter in Aktion

Scapple maps verlinken

Beim Arbeiten mit Mind Maps oder eben auch Scapple, kommt manchmal der Punkt, an dem die Map so groß wird, dass Teile davon in eigene Dokumente ausgelagert werden müssen. In anderen Fällen existieren vielleicht bereits Dateien, die verlinkt werden sollen.

In Scapple funktioniert das folgendermaßen:

Ein Stück Text in der Map wird selektiert. Mit Edit / Edit Link… (oder ⌘-L) wird ein Dialog geöffnet. In das Eingabefeld dieses Dialogs zieht man nun mit der Maus die gewünschte Datei. Dabei wird automatisch der Dateiname in das Feld eingetragen.

Um nun einen funktionsfähigen link zu bekommen, muss vor diesen Namen noch file:// gehängt werden. Nach dem Bestätigen des Dialogs wird der selektierte Text nun als link (blau und unterstrichen) dargestellt. Mit einem Klick auf den link öffnet sich die angehängte Datei.

Ein kleines Problem gibt es allerdings. Da dies ’nur‘ die generische Methode der Verlinkung ist, sind generell mehrere Klicks nötig:

  • der erste Klick selektiert den Knoten
  • der zweite Klick selektiert den Text
  • und der dritte Klick löst dann den link aus.

Ist der Knoten, bzw. der Text bereits selektiert, entfallen die entsprechendenKlicks natürlich.

Vielleicht wird es in einer späteren Version einmal eine spezifische Funktion geben, die das Verfahren etwas vereinfacht. Aber so kann man bereits jetzt eine weitere Verknüpfungsebene in seinen Maps nutzen.

Verlinken zu einer weiteren Scapple-Map

Verlinken zu einer weiteren Scapple-Map

Thanks for this tip, Keith!

 

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