Meine Top Apps 2013 für Mac OS X und iOS

Vor gut einem Jahr hatte ich das letzte Mal die Liste meiner meistgenutzten Apps hier vorgestellt. Im Laufe dieses Jahres ergaben sich nur wenige Veränderungen.

DEVONthink und Things bilden nach wie vor das Rückgrat meiner Workflows, verstärkt durch Trello. Trello hat sich sehr schnell nahezu unentbehrlich gemacht.

Artikel für denkenswert schreibe ich inzwischen meistens direkt im Browser. Der WordPress Editor ist funktional und macht das Schreiben bequem. Für größere Artikel benutze ich aber immer noch Scrivener, ebenso für den Entwurf anderer umfangreicher Texte.

Da ich mich in letzter Zeit wieder etwas mehr mit wissenschaftlichen Themen beschäftige, die auch Mathematik benötigen, installierte ich vor einigen Monaten MacTeX. Auf der Liste ist es noch nicht, dafür nutze ich es noch nicht regelmäßig genug. Zu MacTeX werde ich wahrscheinlich bei Gelegenheit einen eigenen Artikel schreiben.

Drafts hat es dieses Jahr auf meine Liste geschafft; es ist schnell und praktisch. Ebenso Scapple. Dazu hatte ich ja bereits einige Artikel geschrieben.

Heraus gefallen ist nur Due. Ich hatte öfter Probleme mit der Zuverlässigkeit gehabt. Solange ich nur einen Timer brauche, reicht die iOS-Uhr.

Byword und Writeroom benutze ich immer noch beide gerne. Für Writeroom habe ich wohl einfach eine Schwäche 🙂

Und hier folgt schließlich die aktuelle Liste:

  • Mail (Mac OS X und iOS, sync via iCloud)
  • Safari (Mac OS X und iOS)
  • Kalender (Mac OS X und iOS, sync via iCloud)
  • Things (Mac OS X und iOS, sync via Things-Cloud)
  • DEVONthink (Mac OS X und iOS, sync nach iOS via Bonjour, sync zwischen Macs via direct link)
  • Trello (Web App, clients für iOS)
  • Scrivener (Mac OS X)
  • BywordWriteroom (Mac OS X und iOS, sync via iCloud bzw. Dropbox)
  • Drafts (iOS)
  • Circus Ponies Notebook  (Mac OS X und iOS, sync via Dropbox)
  • Numbers  (Mac OS X und iOS, sync via iCloud)
  • TextExpander  (Mac OS X und iOS, sync via iCloud)
  • Outbank  (Mac OS X und iOS)
  • Mindnode  (Mac OS X und iOS)
  • Scapple (MacOS X)
  • 1Password  (Mac OS X und iOS, sync via Dropbox)
  • DropboxiCloud, Photostream – Infrastruktur im Hintergrund, aber allgegenwärtig

Auch dieses Jahr habe ich speziellere Anwendungen wie Photoshop, Xcode und Eclipse aussen vor gelassen. 

So sieht jetzt das Dock meines iPad aus:

IMG_0048

Und zu guter Letzt: Mein Whiteboard ist auch eine große Hilfe. Es ist zwar keine App, aber wer wollte da kleinlich sein? 🙂

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Karten in Trello via Email erzeugen

Bei den Trello-Entwicklern geht es offensichtlich gerade sehr geschäftig zu. Das liegt sicher zumindest zum Teil an den „Internals“, die zur Zeit dort arbeiten. Einer davon hat nun eine neue Funktion bereitgestellt, mit deren Hilfe sich Karten in einem Board via Email anlegen lassen.

Um Emails an ein Board senden zu können, muss zuerst dessen Email-Adresse bekannt sein. Diese ist in den Einstellungen des Boards zu finden (Settings / Email Settings …). Bild 1 zeigt den Dialog für die Einstellungen. Neben der Adresse lässt sich die Liste einstellen, zu der die neue Task hinzugefügt werden soll, sowie die Position in der Liste – oben oder unten.

Die Email-Adresse lässt man sich am besten schicken (link unter dem Adressfeld). Die zugesandte mail enthält dann bereits eine vcard, die sich direkt in die Kontakte übernehmen lässt. So ist die Adresse immer griffbereit.

Der Titel der Karte ergibt sich automatisch aus dem Betreff der Email, der Text landet in der Beschreibung. Mit @<Name> können automatisch Kollegen der neuen Karte zugeordnet werden. Auf ähnliche Weise lassen sich auch Labels festlegen, dazu wird die Nummer oder der Text des Labels mit einem #<Label> in die Email geschrieben, z.B. #2 oder #Wichtig. @Name und #<Label> müssen im Betreff oder in einer eigenen Zeile im Text stehen. Sie werden nicht in den Titel der Karte übernommen. @<Name> ist der Name, wie er auch für Referenzen in Kommentaren benutzt werden kann, z.B. @vornamenachname.  Email-Anhänge werden auf die Karte übernommen.

Ein schönes Feature, mit dem auch Leute Karten anlegen können, die nicht direkt mit dem Board arbeiten. So könnten zum Beispiel Anwender eines Produkts neue Features vorschlagen oder Fehler melden. Auch wenn aus einem Email-Austausch eine Task entsteht, lässt sich dafür mit einem forward schnell und einfach eine Karte erzeugen.

Der Original-Blogartikel kann hier gefunden werden.

Bild 1 - Einstellungen Email

Bild 1 – Einstellungen Email

Neue Trello Features – Power-Ups

Trello hat einen neuen Menüpunkt für ein Board: die sogenannten Power-Ups. Hinter diesem Menüpunkt steckt ein Dialog (siehe Bild 1), der die Konfiguration verschiedener Features erlaubt. Diese Features sind nicht direkt sichtbar, weil damit gerechnet wird, dass sie nur für einen Teil der Anwender von Interesse sein werden. Damit soll die Oberfläche weiterhin klar und einfach benutzbar bleiben. Aus diesem Grund wurde auch die bereits seit längerer Zeit vorhandene Funktion zum Abstimmen über eine Task in die Power-Ups verschoben. Bei Bedarf kann sie dort eingeschaltet werden, sonst ist sie aus dem Weg.

Eines der neuen Features ist eine Kalenderanbindung.  Damit lassen sich alle Tasks eines Boards, die ein Datum zugewiesen haben, in einem Kalender im Browser darstellen. im Kalender kann eine Task dann auch per Drag and Drop auf einen anderen Tag verschoben werden. Bild 2 zeigt einen screenshot dazu.

Neben diesem ‚eingebauten‘ Kalender bietet Trello einen Kalender-Feed an, der es erlaubt die Tasks auch im Mac-Kalender zu importieren (siehe Bild 3). Der Import in den OS X-Kalender erfolgt einfach über ⌥⌘S und das Kopieren der URL (siehe Bilder 4 und 5). Damit erscheint in der Kalenderansicht ein neuer Kalender mit dem Namen des Boards. Kalendername und Farbe kann natürlich wie gewohnt angepasst werden.

Ein weiteres neues Feature stellt das Alter der Tasks auf dem Board graphisch dar. Je länger eine Karte nicht mehr angefasst wurde, desto mehr verblasst sie auf dem Bildschirm. Dabei gibt es feste Abstufungen von 1, 2, und 4 Wochen. Neben dem Verblassen gibt es auch einen Modus, der die Karten vergilben und verschleissen lässt. Bild 6 zeigt die beiden Einstellungen.

Jedes Feature ist pro Board einstellbar. Solche Features komplett abschalten zu können ist sicher eine gute Idee. Jetzt bleibt abzuwarten, was sich hier in Zukunft noch tun wird.

 

Bild 1 - Power-Ups

Bild 1 – Power-Ups

Bild 2 – Screenshots Kalenderansicht

Bild 2 - Einstellungen

Bild 3 – Einstellungen

Bild 4 - Menü Kalenderabonnement

Bild 4 – Menü Kalenderabonnement

Bild 5 - Eingabedialog für Kalenderfeed

Bild 5 – Eingabedialog für Kalenderfeed

Bild 6 - Kartenalterung

Bild 6 – Kartenalterung

 

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