…. und auch die iCloud läuft, wenn auch schleppend

Nachdem gestern der Umzug auf die iCloud durch überlastete Server zumindest für mich gar nicht möglich war, lief es heute morgen schnell  und reibungslos. Heute Nachmittag fingen aber dann die Probleme an. Der Zugriff auf das Postfach wird immer wieder mit Hinweis auf ein ungültiges Passwort verweigert. Zwischendurch klappt es dann aber doch wieder.

Aktuell kann ich mit iPad und iPhone problemlos meine mails lesen, auf iMac und MacBook dagegen nicht. Die Probleme sind beim iCloud-Betreiber bekannt und es wird wohl auch fieberhaft daran gearbeitet – stelle ich mir zumindest so vor.

So legt sich nach dem recht reibungslosen, wenn auch langwierigen Update gestern doch noch ein Schleier aufs Gemüt. Andererseits weiß man ja, dass ein Update direkt nach der Einführung eines Produkts immer für einen erhöhten Adrenalinspiegel gut ist; das kommt also nicht unerwartet.

Immerhin konnte ich heute schon erleben, wie mein erstes Foto über den Photostream an alle anderen Geräte gepusht wurde. iOS5 macht auch einen robusten Eindruck.

Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass die Server bald wieder stabil laufen.

 

Update: mail auf dem iMac läuft jetzt auch wieder.

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Things – mein Favorit für GTD

Things ist eine Programmfamilie, die Getting Things Done (GTD), eine Taskmanagement-Methode, unterstützt.

Es gibt Varianten für  Mac, iPad und iPhone. Damit ist es möglich, seine Aufgaben immer griffbereit zu haben und neue Dinge sofort eintragen zu können. Dies erfüllt bereits eine Forderung von GTD. Die Synchronisation (via WLan) zwischen den Geräten ist einfach und schnell.

Things bietet die ‚üblichen‘ Listen Heute, Als Nächstes, Eingang. Darüber hinaus gibt es eine Liste Geplant, die es ermöglicht einen Starttermin für eine Aufgabe festzulegen. Die Aufgabe kann dann zur vorgegebenen Zeit in der Heute-Liste angezeigt werden. Aufgaben, die irgendwann später erledigt werden sollen, ohne dass ein konkreter Termin festgelegt wird, können schließlich in die Liste Irgendwann gesteckt werden. Schließlich können zyklische Tasks definiert werden, die zum Beispiel täglich, oder jeden Montag ausgeführt werden sollen. Und zuguterletzt lässt sich eine Task so definieren, dass eine definierte Zeit nach ihrer Ausführung eine weitere Instanz erzeugt wird.

Um den Überblick über die Aufgaben zu erleichtern, gibt es die Möglichkeit Projekte und sogenannte Bereiche anzulegen. Projekte sind einfach eine Sammlung von Aufgaben, die zur Erledigung eben eines Projekts getan werden müssen. Projekte sind also selbst eine Art Aufgabe, die aber noch in kleinere Schritte herunter gebrochen werden kann. Dementsprechend verfügen Projekte über die gleichen Möglichkeiten wie Aufgaben; es lassen sich sogenannte Tags (Schlagworte) zuordnen, Zieltermine definieren und Beschreibungen anfügen.

Tags können vom Anwender beliebig definiert werden. Auch hierarchische Tags werden unterstützt. Damit sind beliebige Filterkriterien möglich.

Bereiche haben eine etwas andere Bedeutung. Sie bilden Verantwortungsbereiche in unserem Leben ab wie Arbeit, Familie, Gesundheit und ähnliches, sind also eher statischer Natur. Bereiche können benutzt werden, um Aufgaben und Projekte nach diesen Verantwortungsbereichen strukturiert abzulegen.

Diese Strukturen ermöglichen auch den Überblick über viele Aufgaben. Die Aufgaben können so leicht nach verschiedenen Kriterien gruppiert und gefiltert werden.

Eine große Stärke von Things ist die gute Benutzerführung. Die Programme sind intuitiv und effizient zu benutzen. Man spürt, dass bei der Entwicklung größter Wert auf Benutzbarkeit gelegt wird. Featuritis scheint man bei Cultured Code nicht befürchten zu müssen.

Was ich mir trotzdem noch wünschen würde, ist eine einfache Möglichkeit die Things-Datenbank zwischen meinem iMac und meinem MacBook Pro zu synchronisieren. Zur Zeit muss dafür die Datenbank (eine XML-Datei) auf Dateisystemebene mit Mechanismen wie iDisk oder DropBox synchronisiert werden. Dies funktioniert aber natürlich nicht für konkurrierende Änderungen. Es ist also immer darauf zu achten, nach Benutzung zum Beispiels des MacBook die Datenbank zu synchronisieren, bevor man Änderungen am iMac vornimmt.

Durch die Unterstützung des iPad hat dieses Feature allerdings etwas an Brisanz für mich verloren.

Alles in Allem ist Things für mich eine Anwendung, die ich nicht mehr missen möchte.

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