eBooks vs. Papier

In letzter Zeit habe ich viele Bücher als eBook gelesen – in iBooks oder dem Kindle-Reader auf dem iPad. Das funktioniert sowohl für Fachbücher als auch Belletristik ganz gut für mich. Die Vorteile liegen auf der Hand: mein iPad wird weder größer noch schwerer, auch wenn ich noch so viele Bücher dabei habe.  Die Lesbarkeit ist gut und auch die Handhabung steht nicht im Weg.

Dennoch ist ein eBook nicht einfach ein Ersatz für ein Papierbuch. Beide Formen haben ihre Stärken und Schwächen. Ein gut gemachtes Buch in der Hand zu halten hat eine ganz eigene Qualität, genau wie ein gut gefülltes Bücherregal. Der Satz ist oft besser als im entsprechenden eBook. Das ist natürlich auch der Flexibilität geschuldet, mit der sich ein eBook an das Lesegerät anpassen muss.

Die wesentlichen Unterschiede liegen für mich allerdings beim Suchen und der Markierung von Textstellen. Ein eBook lässt sich natürlich, wie jedes elektronische Dokument, sehr einfach durchsuchen. Liefert das Suchergebnis noch einen Kontext mit, lassen sich relevante Stellen auch einfach identifizieren. Papier kann hier einen Index dagegen setzen, der allerdings aufwändiger und zwangsläufig eingeschränkter ist.

Gerade in Fachbüchern will man relevante Textstellen gerne markieren, um sie später leicht wieder  zu finden. Auf Papier erreicht man das mit Textmarkern. Finden kann man die Markierungen dann durch Blättern im Buch, vielleicht unterstützt durch Buchzeichen. eBooks unterstützen ebenfalls farbige Textmarker, liefern allerdings zusätzlich eine Übersicht aller Markierungen, die dann direkt angesprungen werden können.

Ein klarer Vorteil von eBooks ist die Möglichkeit, Begriffe direkt im Text nachschlagen zu können. Dafür  schätze ich aber die Freiheit, schnell zwischen Textstellen in einem Buch wechseln zu können, indem ich einfach den ein oder anderen Finger zwischen den Buchseiten platziere – das gelingt bei einem eBook nicht so richtig🙂

Missen will ich beide Varianten nicht. Einige Bücher besitze ich auch in beiden Formen. Aber gerade bei Büchern, die keinen langfristigen Wert bieten – zum Beispiel technologielastige Fachbücher, tendiere ich klar zum eBook.

3 Responses to eBooks vs. Papier

  1. Wolfgang sagt:

    Hmmm…also ich muss zugeben, dass ich mich mit ebooks noch nicht sooooo anfreunden konnte. Fachbücher, Nachschlagewerke ok…..aber Romane etc geniesse ich lieber altmodisch. Ich weiss nicht…irgendwie mag ich das Blättern, die Haptik, den Geruch des Papiers….

    Liebe Grüsse,
    Wolfgang

  2. sbraun58 sagt:

    Stimmt, so ein ‚altmodisches‘ Buch hat natürlich seinen eigenen Reiz; das sehe ich genau so. Aber bei jedem Umzug fluche ich über das Bücherkistengebirge😉

    Liebe Grüße,
    Stefan

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