Synchronisation von DEVONthink-Datenbanken – Beta3

Für DEVONthink sind nun bereits seit einigen Monaten die Beta-Tests des neuen Synchronisationsmoduls am Laufen; aktuell ist Beta3. Mit diesem neuen Modul können Datenbanken zwischen mehreren Computern synchronisiert werden.

Konfiguration der Synchronisationsmechanismen / Locations

Konfiguration der Synchronisationsmechanismen / Locations

Der Datenabgleich geschieht auf Dokumentenebene, ist dadurch also auch für große Datenbanken schnell. Daten können über einen Server oder direkt zwischen zwei Computern synchronisiert werden.

Je nach Bedarf lassen sich verschiedene Server wählen: ein Server im eigenen Netz, ein WebDAV-Server, oder Dropbox. Der eigene Server ist für kritische Daten erste Wahl. Dropbox und WebDAV-Server sind dafür global zugänglich. Natürlich lässt sich auch ein eigener WebDAV-Server nutzen.

Die direkte Synchronisation zwischen zwei Computern bietet sich für den Abgleich zwischen Büromaschine und Laptop an. Allerdings müssen beide Computer im gleichen Netzwerk sein. Ist man also unterwegs und hat den Abgleich vergessen, ist das nicht so gut. Dafür ist die Geschwindigkeit hoch und es wird kein zusätzlicher Speicherplatz auf einem Server benötigt.

Konfiguration geplanter Synchronisationen

Konfiguration geplanter Synchronisationen

Für jede Datenbank lässt sich einzeln konfigurieren, über welchen Mechanismus synchronisiert werden soll. Außerdem lässt sich die Synchronisation auch zeitgesteuert sowie beim laden und beenden einer Datenbank ausführen.

Die Installation und Konfiguration ist einfach und unkompliziert. Probleme bei der Synchronisation konnte ich nicht feststellen. Eine kleine Unschönheit ist allerdings, dass die direkte Synchronisation hängen bleibt, wenn eine Referenz in der Datenbank auf eine nicht mehr vorhandene Datei zeigt. Immerhin kann man aber sehen, welche Datei gerade bearbeitet wird und das Problem einfach lösen. Treten Fehler bei der Synchronisation via Dropbox auf, wird der Vorgang abgebrochen. Im Protokoll findet sich dann eine Fehlermeldung. Anschließend will DEVONthink allerdings nicht mehr synchronisieren; ich musste die Anwendung beenden und neu starten. Diese Probleme sollten bei der Freigabe des Moduls aber gelöst sein.

Ansonsten ist nur Geduld beim initialen synchronisieren nötig; das liegt aber einfach an der Größe der Datenbanken. Hat man diese erst einmal auf beiden Computern, geht der Abgleich von Änderungen schnell vonstatten.

Es gibt auch ein kleines Video zur Demonstration des Synchronisations-Moduls. Zu finden ist es hier und in der Hilfe von DEVONthink selbst.

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  1. Pingback: DEVONthink 2.5 mit neuem Synchronisationsmodul und Web-Frontend | Denkenswert

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