Meine aktuellen Top-Apps für Mac OS X und iOS

Vor einem Jahr hatte ich das letzte Mal die Liste meiner meistgenutzten Apps hier vorgestellt. Wenn ich sie jetzt noch einmal durchsehe, gibt es eigentlich erst einmal wenig Veränderungen.

Allerdings ist Scrivener inzwischen gesetzt; vor einem Jahr war ich mir noch nicht sicher, ob das für mich passt. Da ich aber inzwischen wieder mehr schreibe, auch umfangreichere Texte, weiß ich die Stärken von Scrivener zu schätzen. Außerdem konnte ich feststellen, dass Scrivener mir nie im Weg stand – das ist keine Selbstverständlichkeit bei so einer umfangreichen Anwendung.

Für einfache Texte wie diesen hier bevorzuge ich Byword und Writeroom. In Kombination mit Markdown ist es mit Byword sehr einfach, die entstandenen Texte in andere Formate zu exportieren. Besonders nutze ich dies, um meine Artikel zu schreiben und sie im HTML-Format direkt nach WordPress in den Browser zu kopieren. Umfangreiche und aufwendige Artikel schreibe ich allerdings auch gern in Scrivener.

DEVONthink und Things bilden nach wie vor das Rückgrat meiner Workflows. Wenn DEVONtechnologies jetzt noch das neue Synchronisationsmodul liefert, bin ich damit (erst einmal ;-)) richtig zufrieden.

Natürlich nutze ich auch Vorschau und Goodreader noch regelmäßig, aber sie sind nicht mehr so zentral. Das hat nichts mit den Tools selbst zu tun, sondern ergibt sich einfach aus meiner Arbeit.Firefox verwende ich nur noch selten, dann wegen der plug-ins. Ansonsten nutze ich Safari. Das hat nicht wirklich tiefere Gründe.

Ooomwriter hat es doch nicht in die Liste geschafft. Grund ist, dass er nicht den Lion-Vollbildmodus unterstützt. Bei der Arbeit mit mehreren Spaces empfand ich das als störend.

Und hier folgt schließlich die aktuelle Liste:

  • Mail (Mac OS X und iOS, sync via iCloud)
  • Safari (Mac OS X und iOS)
  • Kalender (Mac OS X und iOS, sync via iCloud)
  • Things (Mac OS X und iOS, sync via Things-Cloud)
  • DEVONthink (Mac OS X und iOS, sync via Bonjour😦 )
  • Scrivener (Mac OS X)
  • Byword, Writeroom (Mac OS X und iOS, sync via iCloud bzw. Dropbox)
  • Circus Ponies Notebook  (Mac OS X und iOS, sync via Dropbox)
  • Numbers  (Mac OS X und iOS, sync via iCloud)
  • TextExpander  (Mac OS X und iOS, sync via iCloud)
  • (i)Outbank  (Mac OS X und iOS)
  • Mindnode  (Mac OS X und iOS)
  • 1Password  (Mac OS X und iOS, sync via Dropbox)
  • Due (iOS)
  • DropboxiCloud, Photostream – Infrastruktur im Hintergrund, aber allgegenwärtig

Auch dieses Jahr habe ich speziellere Anwendungen wie Photoshop und Eclipse aussen vor gelassen. Drafts könnte vielleicht nächstes Jahr in der Liste auftauchen – wir werden sehen.

Eine wesentliche Entwicklung ist die bessere Unterstützung der Synchronisation. Hier hat sich mit Einführung der iCloud, aber auch durch weiteren Support für die Dropbox viel getan. Dies erleichtert die tägliche Arbeit erheblich, weil man eben nicht mehr selbst darum kümmern muss alle benötigten Dateien dabei zu haben, wenn man das Haus verlässt.

Und zum Schluss noch das Dock meines iPad – Drafts hat aktuell Safari verdrängt:

5 Responses to Meine aktuellen Top-Apps für Mac OS X und iOS

  1. Wolfgang sagt:

    Ah, Circus Ponies Notebook…da werden Erinnerungen bei mir wach. Das war seinerzeit eines der ersten Programme, die ich mir damals für meinen ersten Apple gekauft habe (Muss so 2006 gewesen sein). Leider ist das nach einer gewissen Zeit wieder eingeschlafen bei mir…

    Liebe Grüsse,
    Wolfgang

    • sbraun58 sagt:

      Circus Ponies Notebook muss man nach meiner Erfahrung regelmäßig nutzen, um effizient damit arbeiten zu können. Es bietet eine Menge Funktionalität und es ist nicht immer intuitiv damit zu arbeiten. Selbst verwende ich lediglich eine Untermenge, speziell die Notizfunktionen, in meiner täglichen Arbeit.
      Manchmal nutze ich auch Zeichen- und Graphikfunktionen, aber doch eher selten.
      Liebe Grüße,
      Stefan

  2. Warum nimmst Du Byword _und_ WriteRoom – das Eine auf dem Mac, das Andere auf dem iPad?

    • sbraun58 sagt:

      Gute Frage🙂 Dafür gibt es eigentlich keinen tieferen Grund. Writeroom benutze ich auf dem iPad schon recht lange und bin auch damit zufrieden. Byword habe ich immer mehr auf dem Mac verwendet, weil ich oft Markdown nutze. Mit der aktuellen Version gefällt es mir aber auch auf dem iPad gut (iCloud und erweiterte Tastatur).
      Wahrscheinlich wird es Writeroom verdrängen, aber so etwas braucht bei mir immer seine Zeit🙂

  3. Pingback: Meine Top Apps 2013 für Mac OS X und iOS | Denkenswert

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