Things – lokale Synchronisation

Nach dem lange erwarteten Cloud-Sync legt Cultured Code mit dem letzten Update (Version 2.01) gleich noch mit einer lokalen Synchronisation nach.

Hatte man Things auf mehreren Geräten gleichzeitig geöffnet, wurden Änderungen bisher nicht direkt auf allen Geräten sichtbar. Die Cloud-Synchronisation braucht einen Anstoß, um nach Änderungen zu schauen. Ist man einfach in der Anwendung und tut nichts, werden deshalb keine Abfragen in die Cloud gemacht. Das ist auch sinnvoll, da ansonsten Energie und Bandbreite verbraucht würden, nur um solch einen seltenen Fall abzudecken.

Die neue Funktionalität geht jetzt den umgekehrten Weg: wird eine Änderung gemacht, wird diese nicht nur in die Cloud geschoben, sondern es wird auch eine Nachricht in das lokale Netzwerk abgesetzt; darin wird ein Hinweis auf die Änderung verschlüsselt übermittelt. Things auf anderen Geräten kann dann direkt seine Datenbank aktualisieren.

Öffnet man also Things zum Beispiel auf einem iPhone und einem Mac, werden Änderungen jetzt (fast) sofort auf beiden Geräten sichtbar. Sicher keine lebensnotwendige Funktion, aber manchmal doch ganz nützlich.

Hier noch der link zum Originalartikel von Cultured Code.

2 Responses to Things – lokale Synchronisation

  1. N.M. sagt:

    Obige Aussage kann missverstanden werden:
    An die im lokalen Netzwerk aktiven Things-Clients wird nicht „die Änderung verschlüsselt übermittelt“. Sie erhalten lediglich die Aufforderung zur sofortigen Synchonisation mit der Cloud.

    Originalton des Things-Supports (der übrigens erfreulich schnell reagiert):
    „The Local Push feature sends an encrypted notification across the local network which is merely a sync trigger telling any other client logged into the same account that it should request changes from the cloud. The changes themselves are not sent over the local network – they require the central administration of the cloud service to work properly. There is no way to sync Things 2 between devices without going through the cloud.“

    Die lokale Synchronisation ist seit Version 2.0 bei culturedcode definitiv nicht mehr im Gespräch:
    Originalton des Things-Supports auf meine Anfrage („Besides I was sure, user feedback had reactivated this method after braking with it in v2.0″) als Vertreter der ‚Cloud-Zweifler“:
    „We did get some feedback about it, but not a whole lot. It’s still possible to use Things 1 for the time being, but that is no longer actively developed: http://support.culturedcode.com/customer/portal/articles/677577

    Eine serverseitige Verschlüsselung ist für später vorgesehen:
    Meine Hinweis an culturedcode: „If this is not possible and my data is not generally encrypted in the cloud I have to look for a different ToDo app that allowes to import a big amount of information including innumerable tags from Things …
    Und die Antwort des Supports: „As noted in the first article I linked you to, „We may also consider adding server-side encryption at a later time.” – but that is not currently the case, so I can’t offer you a solution at the moment. Sorry about that!“

    (Der Zweifler in mir sagt aber sofort: „Das bedeutet aber noch nicht, dass die Daten durchwegs verschlüsselt bleiben, d.h. vom Verlassen meines aktiven Things-Clients bis in die Cloud-Datenbank sowie bis zu meinen weiteren Things-Clients …“)

    • sbraun58 sagt:

      Hallo!

      Das ist wirklich missverständlich. Ich habe den Text angepasst. Danke für den Hinweis!

      Mit Verschlüsselung ist das so eine Sache. Wie du schon sagst, macht es nur Sinn, wenn die Verschlüsselung durchgängig vom Verlassen eines Clients bis zum Wiedereinlesen ist.

      Aber selbst dann stellt sich noch die Frage: Wie sicher sind die Verschlüsselungsalgorithmen wirklich?

      Um einen neugierigen Admin auszuschließen mag es immerhin genügen.

      Danke für dein Feedback und die Zusatzinfo!

      Liebe Grüße
      Stefan

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