Nachschlag zu Strukturiertes Taskmanagement – Personenbezogene Tasks in Things nutzen

Ein sehr stiefmütterlich behandeltes Thema in der Dokumentation zu Things ist die Zuordnung von Personen zu Tasks. Damit lässt sich zum Beispiel die “Waiting For” Funktionalität aus GTD abbilden.

Was steckt hinter Personen in Things?

Zusätzlich zu Tags, Projekten und Bereichen lassen sich Tasks auch Personen zuordnen. Die Personen werden dazu aus dem Adressbuch importiert und sind dann in der Liste Personen verfügbar. Mit der Maus kann jetzt einfach eine Task auf den Namen einer Person gezogen werden. Damit taucht der Namen vor dem Titel der Task auf. Wesentlich interessanter ist aber, dass jetzt durch Anklicken eines Namens in der Liste Personen alle der Person zugeordneten Tasks aufgelistet werden.

Nutzen lässt sich dies für verschiedene Zwecke; die Delegation von Aufgaben ist sicher eine naheliegende Anwendung. Durch das Filtern der Aufgaben nach Personen ist immer schnell zu sehen, was noch aussteht. Die Möglichkeiten zur Wiedervorlage (Liste Geplant) und das Setzen eines Fälligkeitsdatums sind weitere wertvolle Hilfen.

Punkte zu sammeln, die mit der betreffenden Person besprochen oder erledigt werden sollen, ist ebenfalls eine sinnvolle Anwendung. Bei einem Treffen genügt dann ein Klick auf den Namen in der Liste, um alle zu klärenden Punkte finden und systematisch abarbeiten zu können.

Gerade letztere Anwendung verliert allerdings durch eine Einschränkung stark an Wirkung: die Zuordnung zu Personen wird nicht auf iPad und iPhone übertragen. Gerade für unterwegs wäre dies aber wertvolle Information.

Leider gibt es noch weitere Einschränkungen zu beachten. So kann jeder Task nur eine Person zugeordnet werden – damit kann man leben. Verwundert hat mich allerdings, dass es scheinbar nicht möglich ist, die Zuordnung zu einer Person rückgängig zu machen. Vielleicht habe ich aber einfach nur noch nicht herausgefunden, wie das geht.

Der Grund für die stiefmütterliche Behandlung ist wahrscheinlich der Tatsache geschuldet, dass all diese Anwendungen sich auch mit Tags umsetzen lassen. Dazu wird einfach eine Tag-Gruppe Personenangelegt. In diese Gruppe kommt dann für jede Person ein Tag mit deren Namen. Der einzige Unterschied besteht darin, dass Personen in Things dann keine speziellen Objekte mehr sind; das ist aber keine ernste Einschränkung. Mehr Informationen zu Tags sind im Artikel Strukturiertes Taskmanagement – Tags zu finden.

Jetzt fragt sich nur, warum diese Sonderbehandlung dann nicht aus dem Produkt genommen, oder aber konsequent ausgeprägt wird. Ein großer Vorzug von Things ist ja gerade seine konzeptionelle Klarheit, die hier einen kleinen Kratzer hat.


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