Informationen strukturieren mit Mind-Maps

Eine gängige Methode Informationen oder Ideen zu strukturieren sind Mind-Maps. Sie werden gerne eingesetzt, um sich einen Überblick über ein Thema zu verschaffen. Dies kann beim Einarbeiten in ein neues Thema helfen, oder beim Sammeln von Ideen alleine oder im Team. Immer dann, wenn Strukturen und Zusammenhänge noch nicht klar sind, kann eine Mind-Map helfen, diese Strukturen herauszuarbeiten.

Mind-Maps bilden sogenannte Baumstrukturen ab. Baumstrukturen sind streng hierarchisch aufgebaut. Jeder Knoten ist mit einem Elternknoten Kindknoten verbunden und kann selbst mehrere Kindknoten haben. Andere Beziehungen sind mit Baumstrukturen nicht direkt abbildbar.

Mind-Maps sind also gut geeignet, um hierarchische Strukturen abzubilden, wie zum Beispiel Verfeinerungen von Konzepten oder Plänen. Für die Modellierung komplexerer Strukturen eignen sich Min-Maps nur sehr bedingt.

Hier ein Beispiel für eine simple Mind-Map:

Mind-Map zu Notizen

Mind-Maps können leicht auf einem Platt Papier oder an einem Whiteboard entworfen werden. Der Einsatz computerbasierter Anwendungen macht es aber wesentlich einfacher, eine Mind-Map dynamisch umzustrukturieren, was einen Großteil ihrer Stärke ausmacht.

Eine Menge Software für die Nutzung von Mind-Maps ist verfügbar. Gängige Programme sind Mind Manager und FreeMind. FreeMind ist frei verfügbar und läuft auf verschiedenen Plattformen.

Arbeitet man mit Macs und iPhone, oder iPad ist es angenehm, ein Programm für alle diese Plattformen zu benutzen; dann kommt MindNode in Frage. MindNode bietet nicht so viel Funktionalität (oder: hat nicht so viel Ballast) wie die anderen Programme und ist auch auf dem Touchscreen gut benutzbar.

5 Responses to Informationen strukturieren mit Mind-Maps

  1. Wolfgang sagt:

    Eine andere interessante App ist Mindmeister. Ich muss aber gestehen, dass ich meine Maps am liebsten mit Papier und Bleistift mache :-))

    Liebe Grüsse,
    Wolfgang

    • sbraun58 sagt:

      Mindmeister habe ich noch nicht ausprobiert. Werde ich mal tun🙂
      Für schnelle und überschaubare Maps ist Papier sicher nicht das Schlechteste.

      Liebe Grüße,
      Stefan

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